News: 80-Meter-Bau-Kran montiert

12. März 2024

80-Meter-Bau-Kran hievt bald Tausende Tonnen Baumaterial für den «Domus»


az, Di,12.03.2024, Dennis Kalt - 80-Meter-Kran montiert: Mit ihm werden bald Tausende Tonnen Baumaterial für den «Domus» in die Höhe gehievt 13 Lastwagen sind notwendig, um die Teile des Turmkrans nach Kaiseraugst zu transportieren. Dort soll er in den kommenden Monaten die Baustelle in der Liebrüti mit Material für die Neugestaltung des Zentrums sowie den Bau des «Domus» versorgen. Letzterer könnte im Herbst sichtbar werden.


So mancher Passant und manche Velofahrerin legte am Dienstag einen kleinen Halt vor dem Zentrum Liebrüti ein. Sie zückten ihre Smartphones und fotografierten eifrig. Kein Wunder. Denn am frühen Morgen begann der Aufbau des gelben Turmkrans der Liebherr Baumaschinen AG. Dieser wird in den kommenden Monaten für den Bau des 72 Meter hohen «Domus» mit 125 Wohnungen sowie der Neugestaltung des Zentrums Liebrüti zum Einsatz kommen und die Baustelle mit Material versorgen.


Für den Aufbau des rund 80 Meter hohen Turmkrans hat die Musfeld Kran AG bereits am Montag einen roten Pneukran in Position gebracht. Mittels Pneukran werden die einzelnen Teile des Turmkrans zur Montage in die Höhe gehievt. «Für die Anlieferung der Bestandteile des Turmkrans braucht es 13 Lkws», sagt Roger Keller, Leiter für die Vermietung von Turmdrehkranen bei der Liebherr Baumaschinen AG.


Kran hat einen Arbeitsradius von 70 Meter


Gemäss Keller geschehe der Aufbau des Turmkrans innert eines Tages – sofern das Zusammenspiel zwischen den am Aufbau Beteiligten funktioniere und die Lkws mit den Kranteilen speditiv vor Ort eintreffen. Am Aufbau beteiligt sind unter anderem vier Monteure sowie ein Kranführer, der Beihilfe leistet. Möglich ist es, mit dem Turmkran das Baumaterial in einem Radius von 70 Metern über die Baustelle zu bewegen. Die Spitzlast des Turmkrans beträgt 4,1 Tonnen.


Die Bauherrschaft hat übrigens zwei Webcams installieren lassen, die auf die Baustelle gerichtet sind.

Die Webcams sind aktiv. Interessierte können den Baufortschritt live online mitverfolgen.


Sobald der Turmkran fertig montiert ist, wird der Pneukran abgebaut. Der gelbe Riesenkran hingegen wird viele Monate das Panorama von Kaiseraugst prägen. Denn gemäss Bauherrschaft erstrecken sich die Bauarbeiten voraussichtlich bis tief in das Jahr 2025. Ziel ist es, dass neue Zentrum 2026 fertigzustellen. Ebenso sollen die Wohnungen 2026 bezugsbereit sein.


Der «Domus» wird durch die Decke gebaut


Die Baumeister- und Rohbauarbeiten, ausgeführt durch die Firma Marti AG, starteten bereits vor einigen Wochen. Der Bauplan sieht vor, dass zunächst Teile des Daches sowie des zweiten Hauptgeschosses abgebrochen werden. Anschliessend wird eine 35 mal 26 Meter grosse Öffnung in die bestehende Deckenkonstruktion bis in das dritte Untergeschoss geschnitten. Dabei werden alle Decken und Wände gemäss den Abmessungen des späteren Wohnhochhauses entfernt.


In der Öffnung wird der «Domus» realisiert. Ab Mitte des Jahres plant die Bauherrschaft den Start der «Domus»-Betonage. Er entsteht Stockwerk um Stockwerk als Rohbau. Der Rohbau des Wohnhochhauses könnte gemäss Bauherrschaft planungsgemäss ab dem dritten Quartal von oben aus allmählich sichtbar sein.


Link zum Original-Beitrag:


https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/kaiseraugst-80-meter-kran-montiert-mit-ihm-werden-bald-tausende-tonnen-baumaterial-fuer-den-domus-in-die-hoehe-gehievt-ld.2593131


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von Admin LeVol 27. September 2024
Grundsteinlegung Projekt Liebrüti Domus Am Freitag, 20. September 2024, um 12.00 Uhr erfolgte auf der Baustelle des Liebrüti-Zentrums die feierliche Grundsteinlegung unseres Bauprojektes Liebrüti «DOMUS». Nach den Rückbauarbeiten starten mit diesem traditionellen Akt die Bauarbeiten für den DOMUS und das neue Zentrum mit Hallenbad. Es gab eine kurze Ansprache von Thomas Götz (Eigentümerschaft), von der Gemeindepräsidentin Françoise Moser und von Bauleiter Florian Wochel von der ADT Innova. Nach kurzer Vorstellung des Projektes wurde allen Beteiligten für ihren Einsatz gedankt. Schliesslich erfolgte die symbolische Grundsteinlegung, welche im Anschluss gemeinsam mit Vertretern der Presse, Mitgliedern des Gemeinderats sowie Geschäftspartnern und Handwerkern gefeiert wurde. Der offerierte Imbiss bot Gelegenheit für Austausch. Wir freuen uns über den gelungenen Anlass und den wichtigen Schritt in Richtung eines weiteren neuen Kapitels für die Liebrüti in Kaiseraugst. Hier finden Sie weitere Details zur Grundsteinlegung News: Grundstein für «Domus» gelegt: Ab jetzt geht es für das Hochhaus mit 125 Wohnungen aufwärts (az, Dennis Kalt) News: Jetzt wächst der Domus in die Höhe Neuer Wohnturm in der Liebrüti Kaiseraugst (NFZ, Valentin Zumsteg) Impressionen von der Grundseteinlegung
von Admin LeVol 27. September 2024
Grundstein für «Domus» gelegt: Ab jetzt geht es für das Hochhaus mit 125 Wohnungen aufwärts az, Fr, 20.09.2024, Dennis Kalt - Wichtiger Meilenstein für die Liebrüti-Eigentümerschaft: Das Fundament für das geplante 72 Meter hohe Wohnhochhaus in der Kaiseraugster Grossüberbauung wird dieser Tage gesetzt. Nun wächst der «Domus» in den kommenden Monaten Etage für Etage. Am 19. September 2013 war es, da stellten der Kaiseraugster Gemeinderat, Ortsplaner und die Liebrüti-Eigentümerschaft der Bevölkerung ein Megaprojekt vor: den Bau eines Wohnhochhauses samt Neugestaltung des Zentrums Liebrüti. Nun, fast genau auf den Tag elf Jahre später, feierte die Bauherrschaft nach den Rückbauarbeiten am Zentrum die Grundsteinlegung für den «Domus», das 72 Meter hohe Hochhaus mit 125 Wohnungen. «Das ist ein historischer Tag», sagte Thomas Götz von der Liebrüti-Eigentümerschaft, der eine Zeitkapsel mit Fotos aus der Zeit der Entstehung der Liebrüti-Überbauung in den 1970er-Jahren sowie Pläne vom aktuellen Projekt in einem Betonschacht versenkte. Gemeindepräsidentin Françoise Moser freute sich, dass es nun nach dem Rückbau nach oben geht und bedankte sich bei der Bauherrschaft für das Durchhaltevermögen. Mit Kosten von 100 Millionen Franken wird gerechnet Das Baugesuch reichte die Bauherrschaft bereits im Oktober 2018 ein. Aufgrund von Auflagen und Anpassungen zog sich das Baugesuchsverfahren in die Länge. Damit stiegen auch die Kosten für das Projekt. Veranschlagte die Bauherrschaft im Gesuch noch 57 Millionen Franken, ging Götz im Sommer 2020 von 70 Millionen Franken aus. «Nun rechnen wir mit rund 100 Millionen Franken», sagte er am Freitag. Gemäss Götz sollen das neu gestaltete Zentrum inklusive Hallenbad sowie die 125 Wohnungen gegen Ende 2026, Anfang 2027 feierlich übergeben werden. Bereits jetzt gebe es Reservierungsanfragen für die Wohnungen. Florian Wochel, Baumanager von der ADT Innova Group, gab einen kleinen Einblick in die Dimensionen des Projekts. «Mindestens eine halbe Million Kilogramm an Bewehrungsstahl werden verbaut.» Dazu kämen unter anderem etwa 150 Küchen und 500 Fenster. Etwa ab März 2025 soll der über das Dach des Zentrums hinauswachsende «Domus» von aussen her zu sehen sein. 1,35 Meter dicke Bodenplatte wird betoniert Bautechnisch war der Rückbau am Bestand des Zentrums für das Fundament des «Domus» eine anspruchsvolle Aufgabe. Für den Wohnturm musste eine 35 mal 26 Meter grosse Öffnung durch alle Zwischen­decken des gesamten Zentrums hindurch, also bis in das dritte Untergeschoss, geschnitten werden. Wobei das bestehende dritte Untergeschoss komplett abgerissen wurde. Auf Niveau des dritten Untergeschosses wird dieser Tage eine 1,35 Meter dicke Bodenplatte betoniert. Diese ist elementar, damit das Wohnhochhaus stabil steht. Unerlässlich für die Baustelle ist der rund 80 Meter hohe Turmkran der Liebherr Baumaschinen AG, der seit Mitte März in den Himmel ragt. Er wird das Baumaterial in die Höhe hieven, das unter anderem benötigt wird, damit das Hochhaus wächst. Seine Spitzlast beträgt 4,1 Tonnen. Im Vergleich zum Rückbau, der Schadstoffsanierung und der statischen Ertüch­tigung bleibt das Hochziehen des Wohnturms bautechnisch weiter anspruchsvoll. Doch durch die Wiederholung – fast aller – Etagen gestaltet sich der Vorgang aber etwas routinierter. Vereinfacht ausgedrückt wächst der Turm Ebene für Ebene auf «Copy-and-Paste»-Weise in den Himmel.  Link zum Original-Beitrag für az-Zeitungsabonnenten: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/fricktal/kaiseraugst-grundstein-fuer-domus-gelegt-ab-jetzt-geht-es-fuer-das-hochhaus-mit-125-wohnungen-aufwaerts-ld.2670707
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